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Immer
wieder neue Rezepte für Sie - direkt aus der "im
Atelier"-Küche!
Kürbissuppe mit Apfel und
Kartoffeln
...
mal ganz anders als die bekannten Kürbiscremesuppen.
Im Spätherbst hatten wir einige schöne
Hokkaidokürbisse zum Dekorieren eingekauft. Da sie nach
Weihnachten
kühl gelagert waren, haben sie die Zeit bis heute gut
überstanden und schauten uns jetzt fragend an.
Die Antwort brauchten wir nicht lange zu suchen, denn
seit vielen Jahren gibt es bei uns "die andere Kürbissuppe",
eine die als Hauptgericht eine ganze Familie satt macht
und mit ihren vielen Möglichkeiten der Variation ganz
vorzüglich schmeckt - vor allem an grauen Tagen,
an denen der Frühling noch auf sich warten lässt.
Als Kürbissorten eignen sich gelber und roter Zentner,
Jack-be-Little, Baby-Bear und andere, am besten jedoch
der erwähnte Hokkaido. Bei Ihm kann nach dem Putzen
die Schale mit verwendet werden - sollte sogar, denn sie
enthält viel Karotin.
Für 4-6 Portionen:
1000g Kürbiswürfel
3 mittelgroße Kartoffeln, festkochend
1 gr. Zwiebel
75 Schinkenspeck in Würfeln
1-2 Knoblauchzehen
100ml Öl
1-2 EL Curry
100ml trockener Weisswein
Salz
1/2 TL Zucker
1l Fleischbrühe, selbstgemacht oder Instant
1 kl . Becher Creme fraîche
2-3 EL Sahne
1 gr. Apfel oder 2 kleine, säuerlich
(am besten Boskop oder Cox)
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1-2 EL Apfelessig
1/2 Bund glatte Petersilie
50g Kürbiskerne
Zubereitung:
1. Den geputzten Kürbis und die Kartoffeln in ca. 1x1 cm
große
Würfel schneiden, Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln.
2. Zwiebeln in Öl anschwitzen, die Kartoffelwürfel
zugeben und
kräftig anbraten, den Curry anschwitzen, dann die
Kürbiswürfel dazugeben, mit Wein ablöschen,
mit Salz und Zucker würzen
und die Hitze etwas reduzieren.
3. Mit der Brühe aufgießen. Die Suppe bei milder
Hitze
zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Wenn die Kartoffelwürfel fast gar sind (Probe), den
ungeschälten und in Würfel geschnittenen Apfel
hinzugeben und weitere 5 Minuten leicht kochen.
4. Den Schinkenspeck in einer Kasserolle anbraten,
den Knoblauch erst später zugeben, damit er nicht verbrennt,
nur glasig werden lassen. Die Schinkenwürfel
in die Suppe geben.
5. Die Suppe mit Pfeffer und dem Essig würzen und
mit Creme fraîche - mit Sahne cremig verrührt, sowie
den Kürbiskernen und der gehackten Petersilie servieren.
Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde.
Varianten:
Mit dem Currypulver kann man auch auch 2 TL Kreuzkümmelpulver
anschwitzen, wenn Sie es mögen auch frischen gehackten
Ingwer, oder einen TL Anissamen. Alles immer etwas
anschwitzen, dann werden die Aromen besser freigesetzt.
So bekommt sie Suppe eine orientalische Richtung.
Eine feingewürfelte Chilischote verleiht ihr mehr
Schärfe.
Ein Teil der Flüssigkeit (Brühe) kann auch durch
Zugabe von Kalbs- oder Rinderfond aus dem Glas ergänzt werden.
Und wer mag, träufelt noch einige Tropfen
Kürbiskernöl
über die Suppe.
Den Wein trinken Sie besser erst einige Zeit nach dem Suppengenuss!
Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen und viel Freude bei
Zubereitung und Genuss!
© 2009
Christel & Wolfgang Feiler.
Herzhafter Rinderbraten mit Dornfelder
Rezept
für 4 Personen
Zutaten:
1 ½ kg Rinderbraten aus der Nuss (Keule), gut abgehangen, am
besten vorbestellen
150 durchwachsener Speck, geräuchert
75 g Butterschmalz
6 mittelgroße Schalotten
Salz und schwarzer Pfeffer
1-2 EL Mehl
400 ml Rinderbrühe (am besten selbstgemachte, sonst "Instant")
3 Knoblauchzehen
400 ml Dornfelder Rotwein, trocken
2 EL Tomatenmark
250 g frische braune Champignons (Egerlinge)
1 gebundenes Kräutersträußchen, bestehend
aus Petersilienstängeln, je zwei Thymian- und Rosmarinzweigen
und einem Lorbeerblatt
Zubereitung:
Die Brühe langsam in einem kleinen Topf erwärmen, den
Backofen auf 160° C vorheizen.
Den Speck fein würfeln, Schalotten putzen und klein hacken.
Das Butterschmalz in einem schweren Eisentopf kurz aufschäumen
lassen, Schalotten und Speck darin mittelbraun anbraten, herausnehmen
und beiseite stellen.
Jetzt den Braten von allen Seiten salzen, pfeffern und im Bratfett von
rundum braun anbraten.
Den Braten herausnehmen und bereit stellen.
Den gehackten Knoblauch ins Bratfett geben und das Tomatenmark kurz mit
anschwitzen.
Danach das Mehl über das Bratfett stäuben und
hellbraun anrösten.
Mit der Hälfte des Rotweins ablöschen und nach kurzer
Zeit die heiße Brühe angießen, den Braten
in den Topf zurückgeben.
Den restlichen Rotwein hinzugießen, Speck, Schalotten und das
Kräutersträußchen dazu geben und im
Backofen bei 160°C gut 2 Stunden schmoren.
Inzwischen die Pilze putzen, in Scheiben schneiden, in etwas
Butterschmalz von beiden Seiten anbraten, salzen und pfeffern. Nach ca.
1 1/2 Stunden zum Braten geben und noch gut 20 Minuten leicht
mitschmoren lassen.
Das Fleisch nach dem Ende der Schmorzeit heraus nehmen, warm stellen
und ruhen lassen.
Kräutersträußchen entfernen und die Sauce
nochmals abschmecken, bei Belieben auch mit etwas Creme
frâiche.
Tipps:
Der Braten sollte im offenen Topf geschmort, hin und wieder gewendet
und ab und zu mit der
Sauce begossen werden; längere Schmorzeit macht ihn noch
zarter.
Es entsteht viel Sauce, nach Belieben kann sie auch mit dunklem
Saucenbinder gebunden werden.
* * * * *
Als absolut passende Beilage
empfehlen wir Ihnen ein Kartoffel-Wirsing-Püree
nach folgendem
Rezept (für 4 Portionen):
Zutaten
500 g Kartoffeln einer mehligen Sorte
Salz
300 g Wirsing
75 ml Schlagsahne
75 ml Milch
Pfeffer, weiß, aus der Mühle
Muskat
75 g Butter
Zubereitung
1. Geschälte Kartoffeln in kochendem Salzwasser 20 Min. garen,
abgießen, dabei das Wasser auffangen.
2. Geputzten Wirsing in feine Streifen schneiden und im Kartoffelwasser
ca. 10 Minuten kochen.
3. Die noch heißen Kartoffeln in einem weiteren Topf
zerdrücken und mit
erhitzter Sahne und Milch zu einem lockeren Püree
verrühren.
4. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und die Butter
unterrühren.
5. Wirsingstreifen abtropfen lassen und unter das Püree ziehen.
Tipp: Für ein
lockeres Püree sollten die Kartoffeln durch eine Presse
gedrückt
oder mit einem einfachen Stampfer gemust werden. Bei der Verarbeitung
mit dem elektrischen Rührstab würde der Brei
zäh und glasig werden, weil durch intensives Bearbeiten die
Kartoffelstärke austritt.
* * * * *
Getränke-Empfehlung:
Unser Dornfelder
aus dem großen Holzfass von Bernd Grimm
(Unser "Rotwein des Monats" im März)
Serviervorschlag:
Das Fleisch tranchieren und auf einer Platte mit der Pilzsauce
überzogen anrichten.
© 2009
Christel & Wolfgang Feiler.
Pollo alla messinese
Huhn
mit Tunfischsauce
Ein typisch sizilianisches Rezept - dazu noch sehr bekömmlich!
Zutaten für 4 Portionen:
1 Huhn oder 1 Poularde (frisch, ca. 1,2 kg)
1 große Mohrrübe
2 Stangen Staudensellerie
1 Zwiebel
Saft von 2 Zitronen
1 Bunde glatte Petersilie
1/2 Bund Basilikum
1 Dose Tunfisch ohne Öl (150 g)
1 EL beste Kapern
1 Eigelb
150 ml Olivenöl
Salz und weißer Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:
3 Liter Wasser mit 1 TL Salz aufkochen.
Mohrrübe, Selleriestangen und Zwiebel grob zerteilen,
hineingeben.
Den Saft von einer Zitrone angießen.
Huhn oder Poularde rundum mit Pfeffer einreiben, ins kochende Wasser
geben und danach bei kleinster Hitze garziehen lassen (je nach
Größe des Geflügels 1-2 Stunden).
Tunfisch mit 1 EL Kapern und 2 EL Olivenöl pürieren.
Petersilie und Basilikum sehr fein hacken.
In einer hohen Schüssel 1 Eigelb mit einer Prise Salz und 2 EL
Zitronensaft verrühren. In dünnem Strahl das
restliche Olivenöl einfließen lassen und mit den
Quirlen des elektrischen Mixers zu einer Mayonaise aufschlagen.
Kräuter, Tunfisch und einige Löffel der
Brühe unterrühren, mit Salz, Pfeffer und eventuell
weiterem Zitronensaft würzig abschmecken.
Geflügel aus der Brühe nehmen, etwas
abkühlen lassen. In Portionsstücke teilen und
enthäuten. Auf einer Platte mit Petersilie und
Basilikumblättchen garniert anrichten und die Tunfischsauce
dazu servieren.
Beilagen-Empfehlung: Pasta wie z.B. Bucatini oder Farfalle oder
sizilianische Röstkartoffeln in Marsala.
Getränke-Empfehlung:
Unser Nadaria bianco
von Cusumano/Sicilia
(Unser "Weißwein des Monats" im März)
Der Nadaria bianco ist ein ganz typischer
Sizilianer, reinsortig aus der autochtonen Rebsorte Inzolia gekeltert.
Er wird in den Hügeln südlich Palermos in ca.
500-600m angebaut und von den Brüdern Cusumano im
Edelstahltank kühlkontrolliert ausgebaut.
Er hat eine feine milde Säure und offenbart seine
schöne Aromatik, wenn er nicht zu kühl genossen wird
(10°-12° sind optimal).
Der Nadaria bianco ist ein wahres "Ganzjahrestalent", denn er eignet
sich zu Geflügel und Fisch ebenso wie als "Solist" auf der
Terasse.
© 2009
Christel & Wolfgang Feiler.
Tapas, Tapas, Tapas!
Tapas -
Zauberwort für die zauberhaften, fantasievollen kleinen
Gerichte, die in ganz Spanien traditionell zu Wein und Sherry gereicht
werden.
Und mittlerweile nicht nur in Spanien. Verwöhnen doch auch Sie
sich und Ihre Gäste mit Tapas.
Deren Geheimnis liegt nicht in aufwändigen Rezepten, sondern
in den Zutaten und ihrer Vielfalt. Das meiste lässt sich
vorbereiten.
Schnell sind drei, vier Bestandteile auf dem Tisch, die
überhaupt keine Mühe machen:
Oliven, Mandeln, Kapernäpfel, geröstetes
Brot mit frischem Knoblauch, gereiften Tomaten und Olivenöl.
Dazu Flor de Sal natural (siehe unser Feinkostangebot)
und der Start ist schon mal gemacht.
Wenn Sie dann noch den legendären Serranoschinken und zwei
oder
drei typische spanische Käsesorten (z.B. Manchego, Queso de
Cabrales,
Queso Majorero) dazureichen, fehlen Ihnen nur noch ein paar
Rezepte, die jeden überraschen und allen schmecken werden.
Hier nun ein kleiner Auszug aus der unendlichen Vielfalt aus dem
Reich der Tapas.
Eingelegte Sardellenfilets
(frisch, lose oder als Dosenware erhältlich)
Gesäuberte Filets roh 1-2 Tage in einer Vinaigrette aus Essig,
Salz,
Pfeffer, reichlich feingehacktem Knoblauch und Olivenöl 1-2
Tage
zugedeckt marinieren lassen. Mit grob geschnittener Blattpetersilie
bestreut servieren. Je nach Geschmack können Sie statt des
Essigs
auch Zitrone verwenden.
Tunfisch mit Paprika
geputzte rote Paprikahälften mit der Schnittseite auf ein
Backblech legen und im vorgeheizten Backofen unter den Grill schieben.
Anrösten, bis die Haut Blasen wirft. Herausnehmen, mit einem
feuchten
Tuch bedecken und abkühlen lassen. Dann die Haut vorsichtig
abziehen.
Die Paprika längs in 2-3 cm breite Steifen schneiden, schonend
in Olivenöl
braten und Tunfischfilets in Öl oder eigenem Saft damit
belegen.
Nehmen Sie vorzugsweise das weiße Fleisch des Bonito del
Norte, das es
meist im Glas gibt.
Die Paprika sind auch vorgegart als Viertel im Glas erhältlich.
Salatherzen in Vinaigrette
1 kleiner Salat (Romanesco o.ä.) pro Person, dazu
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 Charlotten, fein gewürfelt
Petersilie, fein geschnitten
5 EL milder weisser Essig
5 EL kaltgepresstes Olivenöl
Salz und Pfeffer
Salate waschen, gut trocknen, längs vierteln und auf Tellern
anrichten. Die anderen Zutaten mit Essig, dann mit dem Öl
verrühren und über die Salatherzenviertel geben.
Buñuelos - pikante
Überraschungskrapfen
100g Mehl
100ml Bier
100ml Wasser
Olivenöl
1 Eiweiß
Salz und Pfeffer
Mehl in eine Schüssel geben, salzen und pfeffern.
Das Bier-Wasser-Gemisch sowie zwei EL Öl mit dem Schneebesen
nach und nach unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Olivenöl in einer Friteuse oder geeignetem Topf stark erhitzen.
Alle Leckerbissen (siehe Extra-Liste) in den Teig tauchen und
schwimmend goldbraun ausbacken. Die Gemüseteile sollten
bissfest vorgegart sein.
Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und heiß oder kalt
servieren.
Für den Inhalt der Buñuelos können
verwendet werden:
Broccoli- oder Blumenkohlröschen, Spargelköpfe,
Stiele von Sellerie und Mangeld, Fenchel, kleine Zwiebeln oder
Zwiebelscheiben; zerdrückte, orientalisch gewürzte
Kichererbsen,
aufgerollter Schinken, gewürztes Lammhack, Muscheln, Garnelen
frische, gut reife Feigen (eventuell halbiert) etc.
Tortilla españiol
Ein Klassiker und seine Varianten
Die Basis:
500g große Kartoffeln, geschält und in
dünne Scheiben geschnitten
4 Eier
reichlich Olivenöl
Salz und schwarzer Pfeffer
Öl in einer schweren Pfanne erhitzen, Kartoffelscheiben
hineingeben
und wenden. Sie müssen rundum mit Öl bedeckt sein.
Die Hitze reduzieren und unter gelegentlichem Wenden in ca. 20 Minuten
fertig braten.
Die Eier aufschlagen, salzen, pfeffern und schaumig schlagen.
Die Kartoffeln aus der Pfanne nehmen und unter die Eiermasse heben.
Die Kartoffel-Eiermasse in die Pfanne geben und bei geringer Hitze
bedeckt
stocken lassen.
Zum Wenden die Tortilla auf einen großen Teller oder
Topfdeckel gleiten
lassen und kurz von der anderen Seite bräunen.
Etwas abkühlen lassen und in Stücke von ca. 5x5cm
schneiden.
Kann warm oder kalt serviert werden.
Variieren Sie nach Geschmack:
Tortilla mit verschiedenen Gemüsen, auch gemischt
Tortilla mit Kräutern (können gleich in die Eiermasse)
Tortilla mit Spinat (diesen vordünsten)
Tortilla mit Sardinen
Die Gemüse müssen vorgegart sein.
Wichtig: die Zutaten in die Eiermasse geben, nicht umgekehrt.
Kichererbsen mit Paprika in
Mandel-Haselnuss-Sauce
als kleines Tellergericht
1 Dose Kichererbsen
1 Glas geschälte Paprika
oder zubereiten wie im Rezept Nr. 2
2 Knoblauchzehen
12 Mandeln
12 Haselnüsse
1 Messerspitze scharfer Pimentón
(oder Chili-Pulver oder Harissa)
2 Butterkekse
Blattpetersilie
Olivenöl
grobes Meersalz
Paprikaschoten abtropfen lassen, den Saft auffangen.
Kichererbsen abtropfen lassen und mit den in feine Streifen
geschnittenen
Paprika mischen.
Knoblauchzehen, Mandeln und Haselnüsse in Olivenöl
anrösten, dann mit Petersilie, Pimentón, den Keksen
und etwas grobem Salz im
Mörser zerreiben oder mit dem Pürierstab zerkleinern.
Olivenöl einarbeiten bis eine Paste entsteht. Mit dem
Paprikasaft zu einer
Sauce verdünnen und über die
Kichererbsen-Paprikamischung geben.
Katalanischer Pilzsalat
noch ein kleines Tellergericht
500g gemischte Pilze
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Sherryessig
Petersilie
Salz und Pfeffer
Frische Pilze säubern, etwas abtupfen und in Stücke
schneiden
Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden und die Hälfte beiseite
stellen.
Olivenöl in der Pfanne heiß werden lassen, die
Hälfte der Zwiebeln und des Knoblauchs glasig
dünsten, die Pilze dazugeben und sanft braten, bis kein Wasser
mehr in der Pfanne verblieben ist.
Pilze herausnehmen, Pfanne vom Herd ziehen, Sherryessig hineingeben
und den Jus vom Pfannenboden lösen. Die zweite Hälfte
Zwiebeln und Knoblauch
sowie die Petersilie dazugeben, mit Salz, Pfeffer und einem Schuss
nativen Olivenöls
abschmecken.
Über die Pilze geben und kalt werden lassen.
Jakobsmuscheln, galicische Art
Tapas für Feinschmecker
16 frische Jakobsmuscheln
etwas Zitronensaft
1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe (beide fein gehackt)
1 EL fein geschnittene Blattpetersilie
1 TL Paprikapulver, edelsüß
1 Messerspitze Zimt
1/8 l trockener Weißwein
4 cl Orujo (ersatzweise Grappa)
4 EL Semmelbrösel
Olivenöl, Salz und weißer Pfeffer
Backofen vorheizen.
Muschelfleisch mit Zitronensaft beträufeln, die Corails
(orangefarbene Rogen)
abtrennen und klein schneiden.
Zwiebel und Knoblauch in Öl glasig dünsten, die
Corails mit der Petersilie
dazu geben, mit den Gewürzen abschmecken.
Weißwein und Tresterschnaps zugießen, kurz
aufkochen lassen.
8 Muschelschalen mit Öl auspinseln, je zwei Muscheln hinein
geben,
die Sauce darüber verteilen, mit Semmelbröseln
bestreuen und mit dem
restlichen Öl beträufeln.
Bei 180°C ca. 12 Minuten überbacken.
Spinat-Lammbällchen
in Romesco-Sauce
300g Hackfleisch vom Lamm
250g Blattspinat, aufgetaut und grob gehackt
3 Scheiben Toastbrot
etwas Milch zum Einweichen
1 Ei
2 Zwiebeln gewürfelt
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
einige Stängel Thymian, Salz und schwarzer Pfeffer
1 Glas Romesco Sauce (Salsa Romesco)
(spanische Hausfrauen bereiten die
Salsa selber,
fragen Sie uns gerne nach dem Rezept dafür)
ersatzweise kann auch "Polpa di Pomodoro" genommen
werden (s.d. in unserem Feinkostangebot)
Toastbrot in wenig Milch einweichen und wieder ausdrücken.
Mit Hackfleisch, Spinat, Ei, Zwiebel und Knoblauch verkneten, mit
Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken und zu Bällchen formen.
Die Bällchen in einer großen Pfanne knusprig
bräunen, heraus nehmen
und zur Seite stellen.
Rosmeco-Sauce in der Pfanne erhitzen und die
Hackfleischbällchen
in die Sauce geben. Einen Deckel aufsetzen und 5 Minuten bei schwacher
Hitze ziehen lassen.
Würzige Wurst - in
Rotwein gegart: "Chorizo al vino"
Optimal für den Winter!
ca. 600g spanische Chorizo
oder eine andere würzige Räucherwurst
350ml trockener Rotwein
1 Lorbeerblatt
Die Wurst zusammen mit dem Rotwein und dem Lorbeerblatt in eine
Pfanne geben. Zugedeckt bei schwacher Hitze 10-15 Minuten garen,
bis der Wein leicht eingekocht ist.
Die Wurst aus der Pfanne nehmen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Wurstscheiben wieder in die Pfanne geben und noch etwas ziehen
lassen.
Mit geröstetem Weißbrot servieren.
Variante für den Sommer: statt Rotwein Sidra (=Cidre,
Apfelwein) nehmen.
Tipps
Für viele Tapas bevorzugt man in Spanien kleine braunglasierte
Steingutschalen, oder einfache kleine Teller aus dickem
"Hotelporzellan".
Sehr empfehlens- und lesenswert ist der Buchtitel "Tapas favoritas"
aus dem Christian Verlag mit vielen Rezepten, Anregungen, interessanten
Fotos und einer langen Liste spanischer Tapas-Bars.
Nun wünschen wir Ihnen gutes Gelingen und recht viel Freude
bei der
Tapas-Zubereitung und dem späteren Genuss!
© 2009
Christel & Wolfgang Feiler.
Spargel - geliebtes
Sprossengemüse, immer wieder neu-entdeckt!
Ein
paar Tipps vorweg
- weißer Spargel -
Den Spargel (ca. 500g pro Person) wie immer zum Kochen vorbereiten:
den Sparschäler ca. 2cm unterhalb des Spargelkopfes ansetzen,
von oben nach unten ziehen, zum Ende hin etwas
großzügiger. Die holzigen Enden ganz abschneiden.
Spargelschalen für eine Suppe aufheben!
Zum Kochen den Spargel portionsweise mit Küchengarn
gebündelt am besten aufrecht ins kochende Wasser stellen
(Köpfe ragen heraus) oder in einen flachen Topf legen.
Wichtig ist die Zugabe von Salz, etwas Zucker und Butter zum
Kochwasser, auch einige Spritzer Zitrone. Je nach Stärke ist
der Spargel nach etwa 12-18 Minuten gar.
Spargel italienisch
- unkompliziert -
Es gibt viele Möglichkeiten, Spargel auf italienische Art
zuzubereiten: mit Parmaschinken, gratiniert, mit Mozzarella, mit
Tomaten, mit Balsamico ... doch diese Version ist einfach genial -
genial einfach!
Spargel wie oben beschrieben kochen, auf Tellern anrichten mit nativem
Olivenöl, und Petersilie bestreut servieren. Zum Schluss noch
großzügig Parmesan frisch darüber hobeln.
Dazu Baguette oder schmackhafte Pellkartoffeln servieren. Etwas
Spargelkochwasser aufheben und nach Geschmack über Kartoffeln
und Spargel träufeln.
Dazu empfehlen wir unseren Nadaria
Bianco oder den Pinot Grigio von Aleandri.
Jakobsmuscheln auf weißem
Spargel mit Currybutter
- feine
Vorspeise -
30 mittelfeine weisse Spargel
12 große Jakobsmuscheln
2 EL Olivenöl
Sauce
25 g schwarze Oliven, entsteint und klein geschnitten
50 ml Wasser
80 g Butter
1/2 TL Currypulver
Salz
weißer Pfeffer aus der Mühle
1 Zitronenscheibe
1. Spargel kochen und in 7-8 cm lange Stücke schneiden
2. Bei den Muscheln die schwarzen, bärtigen Teile entfernen.
Muscheln gründlich in kaltem Wasser waschen, mit
Küchenkrepp trocknen.
3. Für die Sauce Wasser und Currypulver aufkochen,
Zitronenscheibe dazu geben.
Unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen die
Butter in kleine Portionen in das Currywasser rühren. Die
Sauce darf nicht kochen.
Mit Salz und Pfeffer würzen und die zerkleinerten Oliven
beigeben.
4. Jakobsmuscheln in heißem Olivenöl beidseitig je 1
Minute braten. Mit Salz und weissem Pfeffer würzen.
5. Die Spargelstücke fächerartig auf gut
vorgewärmten Tellern anrichten und mit der Currysauce
überziehen. Gebratene Muscheln auf dem Spargel anrichten.
Dazu passt Bernd Grimms aromatischer
Sauvignon blanc bestens.
Zanderfilet mit grünem
Spargel und Safransauce
- regionales
Hauptgericht mit orientalischem Gruß -
400 g kl. Salzkartoffeln
4 Zanderfilets à 160 g
1/2 Zitrone
2 EL Mehl
Butter zum Braten
20 grüne Spargelstangen
1/8 l weißer Burgunder
1 Msp. Safran
1/4 l Sahne
Salz und Pfeffer
1. Kartoffeln schälen und in Salzwasser garen.
2. Zanderfilet auf restliche Gräten kontrollieren,
säubern, mit Zitrone säuern und salzen. Backofen auf
110° C vorheizen.
3. Filets auf der Hautseite leicht bemehlen und auf beiden Seiten in
Butter goldbraun anbraten (auf der Hautseite zuerst). Im Backofen bei
110° C in ca. 8 Minuten gar werden lassen.
4. Spargel wie üblich vorbereiten und kochen, dann in
Eiswasser kurz abschrecken danach warm halten.
5. Wein bei mäßiger Hitze etwas einreduzieren,
Safran dazu geben, mit der Sahne aufgießen und mit Salz und
Pfeffer würzen.
6. Spargelspitzen mit den Zanderfilets und den Salzkartoffeln anrichten.
Was passt hier besser als der
spritzige Weiße Burgunder Kabinett vom Weingut Grimm?!
Spargel-Lachs-Tagliatelle
- der Stiefel
liebt den Spargel ebenso wie seine nördlichen Nachbarn -
ca. 400 g Spargel
350 g Tagliatelle
150 g Lauch
1 EL Butter
250 ml Sahne
40 ml Noilly Prat (ersatzweise ein kräftiger
Weißwein)
Salz, Pfeffer, Muskat
ein wenig Cayennepfeffer
400 g Lachs am Stück
200 g Shrimps (küchenfertig, gegart)
1 EL gehackter Dill (einige Dillzweige zum Garnieren zur Seite legen)
1 Stück kalte Butter
1. Spargelstangen in Stücke teilen und etwa 8-10 Minuten in
Salzwasser garen.
2. Tagliatelle in kochendem Salzwasser "al dente" garen.
3. Lauch in feine Ringe schneiden und in Butter andünsten. Mit
Noilly Prat oder Weisswein ablöschen, Sahne angießen
und etwas köcheln (nicht stark kochen) damit die Sauce etwas
sämig wird. Pikant abschmecken und mit der kalten Butter
"montieren".
4. Lachs in feine Streifen schneiden, dann zusammen mit den
Spargelstücken, Shrimps und dem Dill unter die Sauce ziehen,
kurz erhitzen.
5. Nudeln mit der Sauce anrichten und mit Dill garnieren.
Hervorragend geeignet ist der
Chardonnay DOC von der Cantina Tramin, Jahrgang 08 frisch
verfügbar!
Spargel-Tortilla
- das wird Ihnen
spanisch vorkommen -
800 g Spargel
1 rote Paprikaschote
1 große Gemüsezwiebel
1 EL Butter
2 EL Speiseöl
50 ml Gemüsefond (Glas)
8 Eier
100 ml Milch
Salz, weißer Pfeffer und einige Zweige Thymian
1. Spargel schälen, putzen und in 2 cm lange Stücke
schneiden.
Paprikaschote waschen, halbieren, von Stiel, Kernen und
Trennwänden befreien und in Streifen schneiden. Zwiebeln
schälen und in feine Ringe schneiden.
2. Butter und Öl in einer großen hohen Pfanne
erhitzen, alle Gemüse hineingeben und ca. 5 Minuten
andünsten, Gemüsefond hinzu geben und alles zugedeckt
bissfest weiter dünsten.
3. Eier, Milch, Salz und Pfeffer verquirlen, Thymian kalt abbrausen,
trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und
untermischen.
4. Die Eiermilch über das Gemüse gießen und
zugedeckt stocken lassen.
Kann warm oder kalt serviert werden.
Wir bevorzugen dazu einen
kräftigen Weißen, den Grauen Burgunder Kabinett v.
Grimm.
© 2009 Christel & Wolfgang Feiler.
Sizilianischer Orangensalat
- für
vier Personen -
Zutaten
4 Orangen, mittelgroß
24 schwarze Oliven
1 rote Zwiebel
1 Fenchelknolle, mittelgroß
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 EL fein gehackter Rosmarin
2 EL Balsamico-Essig (Condimento)
4 EL Orangen-Olivenöl
Die Orangen großzügig schälen, dabei die
weiße Haut
restlos entfernen. Die Orangen quer in dünne Scheiben
schneiden.
Den Fenchel putzen, in dünne Scheiben, dann in feine
Würfel schneiden, etwas Fenchelgrün zur Dekoration
aufheben. Die Zwiebel abziehen, in dünne Spalten schneiden und
alles beiseite stellen.
Den Weißweinessig mit dem feingehackten Rosmarin,
dem Salz und dem Pfeffer verrühren und dann mit
dem Orangen-Olivenöl verquirlen.
Die Orangenscheiben auf vier Tellern gleichmäßig
verteilt hübsch anrichten, Zwiebelspalten und
Fenchelwürfel darüber verteilen und die Marinade
darüber
geben. Zum Schluss mit den Oliven und dem Fenchelgrün
garnieren und etwas frischen Pfeffer darübermahlen.
Ein raffinierter und anregender Salat, der sehr gut zu Braten passt,
vor allem, wenn diese etwas fettreicher sind.
Tipp:
Richten Sie alles auf einem Bett aus verschiedenen
Salatblättern an, z.B. Radicchio und Romanesco.
Hier genießt auch das Auge mit!
Als Getränk: ein trockener Weißwein aus Sizilien,
Sardinien oder den Marken, z.B. unser Verdicchio Castello di
Jesi "le Vaglie".
© 2008
Christel & Wolfgang Feiler.
Crostini alla toscana
Wenn Sie liebe Freunde
erwarten,
wenn der langersehnte Lieblingsfilm im Fernsehprogramm kommt.
wenn spontan Gäste erscheinen
und Sie nicht lange in der Küche zubringen wollen oder
können ...
dann gibt's nur eins: Crostini
alla toscana!
Rösten
Sie Weißbrotscheiben, reiben diese nach Belieben
mit Knoblauchzehen ein und bestreichen sie anschließend
mit Feinkost-Produkten aus unserem Programm.
Bestens geeignet sind die Patè
di Cinghiale, Bruschetta, die Patè
di Olive nere und die Crema
di Peperoni - die pikante, aber nicht
scharfe Paprikacreme, die Sie vorzugsweise 1:1 mit einem leichten
Frischkäse mischen.
Garnieren Sie alles locker-italienisch mit Cocktailtomaten und Oliven,
mit Kapernäpfeln und Basilikum. Der Erfolg wird Ihnen sicher
sein.
Und falls Sie doch etwas mehr Zeit aufbringen können, dann
versuchen
Sie doch mal eines unserer Lieblingsrezepte aus der Toskana:
200g frische Hühnerleber
1/2 unbehandelte Zitrone
(Saft
u, abgeriebene
Schale)
1
Stange Staudensellerie
1 Möhre
1/2 Bund glatte Petersilie
1/8 l Rotwein
2 EL Tomatenmark
1 EL kleine Kapern
1 kl. Zwiebel
2 EL Olivenöl
2 EL Butter
1 Lorbeerblatt
1/2 TL Wacholderbeeren
Salz und schwarzer Pfeffer
aus der Mühle
Zubereitung
1. Die Hühnerleber
putzen, kleinschneiden, mit dem Lorbeerblatt und
Wacholderbeeren in eine Schüssel
geben, den Rotwein angießen
und
über Nacht durchziehen lassen.
2. Zwiebel, Selleriestange und Möhre sehr fein hacken, das
Olivenöl in
einer
Pfanne erhitzen und 1 EL Butter darin
schmelzen und das Gemüse
andünsten. Die
Hühnerleber aus der Marinade nehmen, etwas
abtrocknen,
den Sud durchsieben.
3. Leber zum Gemüse geben, kurz anbraten, ebenso das
Tomatenmark.
den Sud einrühren, 10 Minuten
köcheln, mit Salz, Pfeffer, dem
Zitronensaft und der -Schale
würzen. Petersilie fein hacken,
einrühren.
Die Masse etwas abkühlen lassen,
mit den Kapern im Mixer fein
pürieren,
1 EL Butter unterziehen und nochmals
abschmecken.
Diese Menge reicht für etwa 25
Baguette-Scheiben.
* Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten + 12
Stunden fürs
Marinieren.
© 2008
Christel & Wolfgang Feiler.
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